Der Jugendtanztag

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Der Heidelberger Jugendtanztag

Seit 33 Jahren ein wichtiges Event in der süddeutschen Tanzszene.

Wie hat alles angefangen?
Vor über 33 Jahren gab es im Haus der Jugend die Veranstaltung der Jugendkulturtage, welche sehr vielfältig in ihrem Programm war.
Als Uschy Szott ihre Arbeit im Haus der Jugend begonnen hatte, stieg die Anzahl der Beiträge im Bereich des Tanzes stetig und trafen auf eine entsprechend hohe Nachfrage. Über die Jahre nahmen andere Bereiche sowohl in den Beiträgen als auch in ihren Zuschauern kontinuierlich ab, während die Tanzszene immer weiter boomte.
Es wurde Zeit für ein neues Konzept, da das Haus der Jugend an diesen Tagen an die Grenzen seiner Kapazitäten stieß: Uschy Szott besprach sich damals mit ihrem Vorgesetzten im Jugendamt und schilderte die Entwicklungen des Tanzbereiches und vor allem die damit verbundenen Probleme des Jugendkulturtages im Haus der Jugend.
Nach einer damals nahezu utopischen Vorstellung der Veranstaltung wurde spontan die Heidelberger Stadthalle angefragt, die dem Event grünes Licht gab.

Aus den Jugendkulturtagen wurde der Jugendtanztag

Uschy Szott war von nun an die Initiatorin und Organisatorin des Heidelberger Jugendtanztages.

Die erste Veranstaltung. Wo und wie begann die Organisation?
Uschy profitierte von ihrem naturwissenschaftlichen Studium und ihrem Grafikdesign-Studium, welche sie neben Ihrer Tanzausbildung absolvierte. Sie erstellte zuallererst einen Organisationsplan, welchen sie heute noch nutzt. Sie entwickelte selbstständig Flyer und Poster und kam mit vielen Tänzern und Kollegen für den Aufbau zusammen, was wiederum die Durchführung der Veranstaltung ermöglichte. Eine ihrer größten Sorgen war, ob sie die Stadthalle füllen kann. Nach Rücksprachen mit den Vorgesetzten und dem Team kam die Idee Gastgruppen anzufragen zustande.

Jedoch nur unter einer Voraussetzung: Keine kommerziellen Gruppen, sondern lediglich Gruppen aus Jugendfreizeiteinrichtungen. (Schul-AGs oder ähnliche)

Ziel war es denjenigen, die sonst keine Chance dazu hatten, die Möglichkeit zu geben auf einer großen Bühne aufzutreten und zu zeigen was sie können. Es war und ist ein Moment der Wertschätzung. Es gibt bis heute keine Einschränkungen der Tanzstile: Von Jazz- über Modern- und Breakdance bis hin zu Cheerleading und Capoeira ist alles erlaubt.
So entstand eine Plattform – nicht für Profis, sondern für Leute die das Ganze in Hobbyräumen oder in Jugendhäusern trainierten. Deshalb sieht man auch gegenwärtig, dass diese Gruppen zusammengeschweißt sind und es ihnen bei dieser Veranstaltung nicht unbedingt ums Gewinnen geht. Vielmehr geht es ihnen darum zu zeigen, was sie zu bieten haben und gegebenenfalls gefördert zu werden.
Schnell baute sich Uschy ein florierendes Netzwerk aus qualifizierten Kontakten auf. Mit der Anzahl dieser Kontakte stieg auch der Aufwand für die Organisation der Veranstaltung an. Nach den ersten Veranstaltungen wurde der Stadtjugendring, mit dem Uschy bereits einige gemeinsame Projekte in der Vergangenheit hatte, miteinbezogen. Sowie die Veranstaltung selbst wuchs auch das Team hinter dem Event.


Den Jugendtanztag gibt es seit mittlerweile 33 Jahren!

Inzwischen gibt es auch seit vielen Jahren ein Contest im Hip Hop Bereich. Beim Tanzen können sich die verschiedensten kulturellen Einflüsse verbinden: Der Tanztag ist genauso bunt wie Heidelberg. Das Ziel sei ein Querschnitt durch alle Bevölkerungs- und Gesellschaftsschichten und aus allen Vierteln - sowohl auf der Bühne als auch im Publikum. Sogar die Großeltern können so einmal in den Genuss eines "Hip-Hop-Battles" kommen. Der Tanztag ist seither wie eine große Familienfeier.

Unser Tipp:

Sei noch mutiger! Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Auch wenn etwas unrealistisch oder lächerlich wirkt, probier es aus! Du hast nichts zu verlieren. Jeder hat mal klein angefangen. //ND + TW